Logopädie

In der Geriatrie umfasst das Arbeitsgebiet der Logopädie die Diagnostik, Behandlung und Beratung von Patienten mit Sprachstörungen (Aphasien), und den damit  verbundenen Störungen der  Kommunikation.
Diese Störungen entstehen meist als Folge eines Schlaganfalls oder durch die Parkinson-Erkrankung. Aber nicht nur die eigentliche Sprache ist beeinträchtigt, sondern - je nach Ausmaß und Art der Schädigung - auch Störungen des Lesens und Schreibens und des grammatikalischen Aufbaus der Sprache, der Wortfindung und des Benennens.

Aufgrund eines Schlaganfalls  können aber auch Sprechstörungen (Dysarthrophonien, Sprechapraxien) auftreten, wie mangelnde Aussprache- Genauigkeit, Lautstärke, veränderte Sprechmelodie und – geschwindigkeit.

Eine weitere wichtige  Aufgabe besteht in der Erkennung und Therapie von Schluckstörungen (Dysphagien). Normalerweise automatisierte Bewegungsabläufe beim Essen und Trinken sind durch Lähmung, Schwäche oder Inkoordination gestört oder unmöglich. Allgemeine Symptome, die auf eine Dysphagie hinweisen, sind gurgelnder Stimmklang, Husten oder Räuspern beim Essen, unklare Temperaturerhöhung und  Verschleimung.

Aber auch Kinder werden in der Geriatrischen Rehaklinik Am Klosterwald ambulant behandelt. Logopädische Störungsbilder sind hier z. B. die kindliche Stimmstörung, wie  heiserer angestrengter Stimmklang, Störungen der Sprache durch anatomische Fehlbildungen, wie Lippen-Kiefer-Gaumenspalte oder die Dyslalie, eine Lautfehlbildung, die sich durch Lispeln bemerkbar  macht. Störungen des Redeflusses, wie z.B. Stottern oder eine Verzögerung der Sprachentwicklung gehören auch dazu.

Insgesamt dienen die logopädischen Maßnahmen dazu die kommunikativen Fähigkeiten zu erhalten, zu verbessern oder wiederherzustellen. Primäre Zielsetzung ist es, kommunikativ behinderten Menschen die Teilnahme am sozialen Leben wieder zu ermöglichen.

Ambulante Therapien und Behandlungen aller logopädischer Störungsbilder können telefonisch unter 07721/878-418 oder 878-402 vereinbart werden.